Das neue iPad – Apple stellt nächste Tablet-Generation vor

Apple iPad 3 the new iPadWenn Apple zur Pressekonferenz bittet, steht die Technik-Welt gebannt still. Spekulationen um das neue Tablet aus Cupertino gab es im Vorfeld bis zum Umfallen. Von naheliegenden Verbesserungen wie einem (noch) brillanterem Display oder einer besseren Kamera bis hin zu reichlich abwegigen Ideen. Nun ist das neue Schmuckstück da. Und es heißt nicht etwa iPad 3 oder iPad HD, sondern schlicht „the new iPad“ – wow. Zwar scheinen die radikal-innovativen Zeiten von Apple zunächst vorbei zu sein. Überzeugt sind die meisten Pressevertreter vom neuen iPad hingegen schon.

Display im Pixelrausch

Die größte und beeindruckendste Neuerung ist das Retina-Display, das Apple künftig verbaut. Mit gigantischen 2.048 x 1.536 Pixeln löst der Bildschirm höher auf als gängige Fernseher. Das kommt der Website-Darstellung beim Surfen und der Grafikqualität in Spielen merklich zugute. Erste Stimmen vermelden auch natürlichere und kräftigere Farben als beim Vorgänger – genaue Werte dürften allerdings erst in den ausführlichen Tests zu ermitteln sein.

Mehr Rechenpower und bessere Fotos

Eine derart hohe Auflösung verlangt nach mehr Leistung, und die erzielt das neue iPad mit dem starken A5X-Prozessor. In den ersten Hands-On-Berichten konnte niemand Ruckler oder merkliche Verzögerungen erkennen – wenngleich auch keinen Geschwindigkeitszuwachs im Vergleich zum Apple iPad 2. An der Fotoqualität haben die Entwickler ebenfalls geschraubt. Die rückwärtige 5-Megapixel-Kamera macht laut chip.de ordentliche Fotos, ist bei schwachem Licht aber ziemlich rauschanfällig. Auf apfelnews.eu finden sich einige offizielle Beispielfotos von Apple. Bei einigen Leuten dürften allerdings die Photoshop-Alarmglocken schrillen.

Thinner, lighter… not today!

In Größe und Gewicht weicht Apple von der Devise ab, alles noch dünner und leichter machen zu wollen. 652 Gramm wiegt das neue iPad in der WiFi-Ausführung und ist damit etwa 50 Gramm schwerer als die Vorgängerversion. Mit 9,4 Millimetern ist es zudem etwas dicker als das iPad 2, aber dünner als das erste Apple iPad. Bei der Akku-Laufzeit vermeldet Apple die üblichen zehn Stunden. Wer das neue LTE nutzt, senkt die Laufzeit um etwa eine Stunde. In Deutschland steckt der LTE-Ausbau jedoch noch in den Kinderschuhen, der Mehrwert hält sich noch in Grenzen.

Siri im Abseits

Ein weiteres, hartnäckiges Gerücht hat sich mit der Präsentation ebenfalls zerschlagen. Die gute Siri bleibt wo sie ist, nämlich im iPhone 4S. Viele Quellen vermeldeten in ihren Previews, dass die intuitive Sprachsteuerung ihren Weg auf das neue iPad finden würde. So kann fleißig darüber spekuliert werden, warum Apple an der iPhone-Exklusivität festhält.

Alle wichtigen Fakten hat neuerdings.com zusammengestellt. Preislich liegt das neue iPad in der erwarteten Spanne: 479 Euro will Apple für die günstigste WLAN-Variante und 16 Gigabyte Speicher haben, mit LTE und 64 Gigabyte kostet das Spitzenmodell stattliche 799 Euro. Ab dem 16. März landet das Tablet im Handel, wahlweise mit schwarzem oder weißem Gehäuse. Bei den Jungs von mobilegeeks.de findet sich eine schöne Übersicht zu den Konkurrenten, mit denen sich Apple künftig herumschlagen wird – angst und bange werden muss es den Apfelmännern allerdings eher nicht. Auch wenn die großen Innovationen ausgeblieben sind, wird das iPad in dieser Generation erneut nur schwer von den vordersten Plätzen zu verdrängen sein. Und schließlich braucht es ja noch etwas Luft nach oben für das iPad 4 – oder „the newest iPad“?

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