Wer einen neuen Backofen oder eine Kombination mit Herd kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Das Problem: Die meisten Modelle, unabhängig vom Hersteller, sehen auf den ersten Blick vollkommen gleich aus. Unterschiede sind häufig nur bei genauerem Hinsehen erkennbar, können aber später enorme Folgekosten verursachen – egal ob die zusätzlichen Funktionen genutzt werden oder nicht. Auf die folgenden fünf Punkte sollten Sie vor dem Kauf auf jeden Fall achten.
1. Die Energieeffizienzklasse – Strom sparen beginnt beim Kauf
Achten Sie beim Kauf auf das Energielabel. Die Angaben weisen aus, wie stromsparend das gewünschte Gerät arbeitet. Effizienzklasse A kennzeichnen besonders sparsame Geräte, Klasse G die größten Stromfresser. Entscheiden Sie sich für ein energieeffizientes Modell der Klasse A, die reduzierten Folgekosten rechtfertigen auch einen eventuell höheren Anschaffungspreis.
2. Die Größe – wie viel Nutzraum wirklich sinnvoll ist
Kaufen Sie keinen zu großen Backofen. Denn jeder nicht genutzte Innenraum wird trotzdem jedes Mal mit erhitzt, das verbraucht viel Energie und kostet unnötig Geld. Schätzen Sie vor dem Kauf ab, welche Größe sie wirklich benötigen. Die Angaben über den Nutzraum stehen bei den Produktdetails und auf dem Energielabel.
3. Die Beheizungsarten und weitere Funktionen
Nicht jeder Backofen verfügt über alle Betriebsarten: Während Ober- und Unterhitze gängiger Standard sind, bieten die meisten Modelle zusätzlich eine Umluft-Funktion. Sie verteilt die Hitze gleichmäßig und spart zudem Energie. Wer den Ofen nicht vorheizen möchte, braucht eine Heißluft-Funktion. Die Luft wird dabei bereits vor dem Eintritt in den Innenraum erhitzt. Einige Geräte bieten zudem eine Grillfunktion, mit der besonders knusprige Ergebnisse möglich sind.
4. Selbstreinigungssysteme – teurer Luxus?
Den Backofen zu putzen ist eine lästige Aufgabe. Zwar können auch die Selbstreinigungssysteme einiger aktueller Backofen-Modelle die Reinigung nicht gänzlich übernehmen, aber sie zumindest erleichtern. Verschiedene Beschichtungen verhindern direkt die Anlagerung von Schmutzpartikeln, aktive Systeme verwandeln den Schmutz durch extrem hohe Temperaturen zu Asche. Wer sich den Luxus gönnen möchte, nicht ganz so viel putzen zu müssen, nimmt jedoch im Gegenzug höhere Anschaffungskosten und höheren Stromverbrauch in Kauf.
5. Weitere Ausstattung – Sinn und Unsinn
Weitere Optionen gibt es viele – sinnvoll sind jedoch nicht alle. Ein eingebauter Timer mit Alarmfunktion ist praktisch, um nicht den Weihnachtsbraten zu vergessen. Eine Schublade zum Vorwärmen von Geschirr braucht es für den alltäglichen Gebrauch dagegen meist nicht. Generell gilt: entscheiden Sie sich nur für Ausstattungsmerkmale, die Sie auch wirklich gezielt nutzen möchten.
Aktuell beliebte und häufig gekaufte Modelle stammen unter anderem von Bauknecht, etwa der Einbau-Backofen BMVD 7203 IN. Für Sparfüchse bieten sich Backöfen des Herstellers Beko an, wie der Beko OIM 22300 X. Im höheren Preissegment angesiedelt: der Siemens HB78AA570.
5 Dinge, die Sie beim Kauf eines Backofens beachten sollten,
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